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Ablauf eines Einsatzes, Notruf und Alarmierung

 

Jeder ist zur Hilfeleistung verpflichtet, sei es auch nur das Absetzen eines Notrufes!

Der Notruf

Über die Notrufnummer 112, welche seit 2008 für ganz Europa gilt, werden Sie mit der nächsten Leitstelle für die Feuerwehr und den Rettungsdienst verbunden.

 

 

Der Disponent der Leitstelle nimmt Ihren Notruf entgegen und beginnt direkt mit der ersten wichtigen Frage.
Wo befindet sich der Notfallort?
Versuchen Sie diese Frage so präzise wie möglich zu beantworten. Im weiteren Verlauf werden Sie von dem Leitstellendisponenten gefragt, was passiert ist. Je nach Notfallart werden nun spezifische Fragen gestellt, welche für die weitere Bearbeitung und Entsendung der benötigten Einsatkräfte erforderlich sind.
Es ist wichtig, dass Sie nicht das Telefonat beenden. Wenn alle Fragen beantwortet und wichtige Dinge genannt worden sind, beendet der Disponent das Gespräch.

Eine Studie hat ergeben, dass das Auswendig lernen der "5 W´s" (Wo, was, wieviele, welche, warten) zu Verwirrung führte. Daher müssen Sie diese nicht mehr auswendig wissen. Lassen Sie den Disponenten fragen, damit alle wichtigen Details geklärt sind.

Nachdem der Notruf durch Sie erfolgreich abgesetzt wurde, beginnt der Disponent mit der Alarmierung der benötigten Einsatzkräfte.


Die Alarmierung

Die Alarmierung kann auf unterschiedliche Weise erfolgen.

Alarmierung über:

- Funkmeldeempfänger (FME/DME): Fast jede/-r Feuerwehrmann/-frau, sowie der Rettungsdienst und andere Hilfsorganisationen sind mit einem FME ausgestattet. Die Leitstelle kann mittels einer bestimmten Codierung einen Alarm auslösen und Einsatzinformationen an die alarmierten Einsatzkräfte durchgeben.

     


- Funkmeldeempfänger und Sirene: Zusätzlich zum FME gibt es die Alarmierung über eine Sirene, damit der/die Feuerwehrmann/-frau, welche keinen FME besitzen, zum Einsatz gerufen werden. Gleichzeitig dienen diese Sirenen zum Warnen der Bevölkerung.





Ausnahmen:

- Funk oder Telefon: Jedes Fahrzeug verfügt über Funkgeräte. Sind die Einsatzfahrzeuge, welche für einen neuen Einsatz benötigt werden, mit einer Mannschaft besetzt, werden diese über Funk oder Telefon von der Leitstelle informiert.





Nach der Alarmierung begeben sich die Einsatzkräfte mit dem Privat-PKW, Fahrrad, zu Fuß oder dergleichen, zum Gerätehaus. Dort angekommen wird die persönliche Schutzausrüstung, bestehend aus Hose, Jacke, Sicherheitsschuhen, Helm uvm., angelegt. Über Funk melden sich die Einsatzkräfte sich bei der Leitstelle oder der Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ), um den Einsatzauftrag und gegebenfalls weitere Informationen zu erhalten. Die Fahrzeuge werden umgehend besetzt und zur Einsatzstelle gefahren.